
Immer mehr Menschen wollen die Welt vom Schiff aus entdecken. Die Kreuzfahrtgesellschaften der TUI Group nutzen die Wachstumschancen – nachhaltig und verantwortungsvoll. So wollen wir bis 2030 die CO₂e-Emissionen im Kreuzfahrtbereich um 27,5 Prozent gegenüber 2019 senken. Und zwar absolut. Möglich machen das die Optimierung von Routenplanungen, Optimierungen für einen energieeffizienteren Betrieb, der konsequente Ausbau und die Nutzung von Landstrom wie die Transformation von Kraftstoffen und Antrieben. Politische Flankierung ist dabei unerlässlich.
Die TUI Group gehört mit ihren Kreuzfahrtmarken Mein Schiff, Hapag-Lloyd Cruises und Marella Cruises zu den führenden Anbietern in der Branche. Wir setzen bei unseren Kreuzfahrtschiffen konsequent auf Innovationen, siehe die jüngsten Zuwächse der Mein Schiff Flotte von TUI Cruises in 2025 und 2026. Die beiden Neubauten Mein Schiff Relax und Mein Schiff Flow der InTUItion Class …
Eine nachhaltige Kreuzfahrt stärkt die Kreuzfahrtdestinationen enorm. So gibt jeder Gast auf einer Sieben-Tages-Kreuzfahrt durchschnittlich 660 Euro in den Hafenstädten aus. Besonders deutsche Gäste lieben Ausflüge, daher sind die durchschnittlichen Aufwendungen bei TUI Cruises noch einmal höher – Museen und kulturelle Einrichtungen, Restaurantbetreiber, Souvenirgeschäfte, lokale Ausflugsanbieter, Busunternehmer, Taxifahrer und die Kommunen über die Hafengebühren profitieren.
TUI ist sich der Herausforderungen an einzelnen Hotspots unter den Kreuzfahrtdestinationen bewusst. Entscheidend ist, dass der Tourismus nachhaltig ist und die Menschen vor Ort profitieren. Lokale Behörden und Häfen sollten Schiffsbesuche daher – wo nötig – gezielt steuern und auch begrenzen. TUI unterstützt das ausdrücklich. So kann der Kreuzfahrttourismus seinen Beitrag zur Wertschöpfung vor Ort entfalten, siehe Zahlen der CLIA aus 2024: Auf europäischer Ebene sorgte die Kreuzfahrtbranche für eine BIP-Beitrag von insgesamt rund 28,3 Milliarden Euro und sicherte etwa 445.000 Arbeitsplätze. Dabei sichert die Industrie auch den europäischen Schiffbau. 97 Prozent der weltweiten Hochseekreuzfahrtschiffe werden in Europa gebaut.
Mit Blick auf die Arbeitsbedingungen an Bord ist wichtig zu wissen: Die Seefahrt ist die einzige Industrie mit weltweit verbindlichen Sozialstandards. Das Seearbeitsübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) – mit Beteiligung von Gewerkschaften wie ver.di ausgearbeitet – garantiert einen sicheren Arbeitsplatz an Bord, angemessene Beschäftigungs- und Lebensbedingungen sowie medizinische Betreuung. Das sichert Sozialstandards und einen fairen Wettbewerb unter den Reedereien.
Die Kreuzfahrtreedereien gehen in Vorleistung, benötigen aber zwingend politische Unterstützung. Zwei zentrale Themen lauten: