Ranking nach Google-Bewertungen: Diese Parks haben die meisten Fans
Kroatien Plitvicer Seen auf Platz 1 – USA viermal in den Top 10
Immer mehr Reisende suchen im Urlaub gezielt die Nähe zur Natur. Laut dem aktuellen Bericht von Phocuswright* zählen Outdoor-Erlebnisse zu den am schnellsten wachsenden Segmenten der Reisebranche. Passend dazu zeigt eine Studie von TUI Musement, dass die Hälfte der Befragten Interesse daran hat, während ihrer Reisen Natur zu erleben oder an Outdoor-Aktivitäten teilzunehmen**.
Vor diesem Hintergrund hat
TUI Musement, ein führender Anbieter von Touren und Aktivitäten, ein weltweites Ranking von UNESCO-Weltnaturerbe-Nationalparks erstellt. Grundlage ist die Anzahl der Google-Bewertungen, die diese Naturstätten erhalten haben***. Die Liste umfasst zehn Reiseziele, die für ihre außergewöhnliche landschaftliche Schönheit, ihre Biodiversität und ihre geologische Vielfalt bekannt sind – von imposanten Wasserfällen über dichte Wälder bis hin zu spektakulären Vulkanlandschaften.
Mit mehr als 124.000 Bewertungen und einem Durchschnitt von 4,8 von 5 Punkten belegt der
Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien den ersten Platz. Das Naturjuwel ist berühmt für seine 16 miteinander verbundenen Seen, die durch zahlreiche Wasserfälle verbunden sind und sich über ein weit verzweigtes Netz aus Wanderwegen und Holzstegen erschließen lassen.
Auf Platz zwei folgt der
Nationalpark Iguazú in der argentinischen Provinz Misiones, dicht gefolgt vom benachbarten
Nationalpark Iguaçu in Brasilien auf Rang drei. Beide Parks bilden gemeinsam ein grenzüberschreitendes Naturgebiet und teilen sich eines der beeindruckendsten Naturwunder der Welt. Sie wurden 1984 beziehungsweise 1986 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Hauptattraktion sind die Iguazú-Wasserfälle mit insgesamt 275 einzelnen Fällen, die sich aus unterschiedlichen Höhen mitten im subtropischen Regenwald in die Tiefe stürzen.
Den vierten Platz belegt der
Grand-Canyon-Nationalpark mit mehr als 63.000 Bewertungen. Von zahlreichen Aussichtspunkten aus eröffnen sich spektakuläre Blicke auf die gewaltigen Felsformationen und Steilwände, die der Colorado River über Millionen von Jahren geformt hat. Besonders beliebt sind Hubschrauberrundflüge, die einzigartige Perspektiven aus der Luft ermöglichen.
Auf Rang fünf folgt der
Yosemite-Nationalpark in den USA. Er wurde 1984 zum UNESCO-Welterbe erklärt und ist bekannt für seine eindrucksvollen Wasserfälle, riesigen Mammutbaumhaine und markanten Granitformationen. Zu den bekanntesten zählen Half Dome, El Capitan, Cathedral Rocks und die Three Brothers.
Ebenfalls in den USA liegt der
Great-Smoky-Mountains-Nationalpark auf Platz sechs. Neben zahlreichen bedrohten Tierarten beherbergt der Park eine außergewöhnliche Vielfalt an Baumarten, die mit der gesamten Europas vergleichbar ist. Über 1.300 Kilometer Wanderwege laden dazu ein, die abwechslungsreiche Berglandschaft zu erkunden.
Platz sieben geht an den
Nationalpark Cinque Terre in Italien, der gemeinsam mit Portovenere sowie den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto Teil des UNESCO-Welterbes ist. Ein Netz malerischer Wanderwege verbindet die fünf farbenfrohen Dörfer Monterosso, Vernazza, Corniglia, Riomaggiore und Manarola und bietet dabei spektakuläre Ausblicke auf das Mittelmeer.
Mit mehr als der Hälfte aller aktiven Geysire weltweit belegt der
Yellowstone-Nationalpark (USA) den achten Platz. Berühmt ist er vor allem für seine außergewöhnlichen geothermischen Phänomene, darunter der Geysir Old Faithful, der in regelmäßigen Abständen ausbricht und jedes Jahr zahlreiche Besucher anzieht.
Der
Lake District Nationalpark erreicht Rang neun. Sanfte Hügel, glitzernde Seen und idyllische Täler prägen die Landschaft, die seit Jahrhunderten Dichter und Schriftsteller inspiriert. Beliebte Ausgangspunkte für Wanderungen sind unter anderem Windermere und Ambleside, während der Scafell Pike, der höchste Berg Englands, ein häufig angesteuertes Ziel ist.
Den zehnten Platz belegt der
spanische Nationalpark Teide. Sein gleichnamiger Vulkan ist zugleich der höchste Gipfel des Landes. Weite Lavafelder, Kraterlandschaften und markante Felsformationen schaffen eine einzigartige Kulisse, die sich über zahlreiche Wanderwege erkunden lässt – oder bequem per Seilbahn bis in Gipfelnähe.
Hinweise für Redakteure:
*The Outlook for Travel Experiences 2019–2029, eröffentlicht von Arival LLC and Phocuswright Inc. im Februar 2026
**Unabhängige Studie, durchgeführt von Appinio im Auftrag von TUI Musement.
***Methodik: Analyse der Anzahl der Google-Bewertungen für Nationalparks, die auf der UNESCO-Welterbeliste stehen. Das Ranking basiert auf der Gesamtzahl der gesammelten Bewertungen je Park. Datenerhebung im März 2026.
Ranking
- Nationalpark Plitvicer Seen (Kroatien) – 124,455 Bewertungen (4.8/5)
- Nationalpark Iguazú (Argentinien) – 106,934 Bewertungen (4.9/5)
- Nationalpark Iguaçu (Brasilien) – 69,843 Bewertungen (4.8/5)
- Grand-Canyon-Nationalpark (USA) – 63,042 Bewertungen (4.8/5)
- Yosemite-Nationalpark (USA) – 54,771 Bewertungen (4.8/5)
- Great-Smoky-Mountains-Nationalpark (USA) – 50,036 Bewertungen (4.9/5)
- Nationalpark Cinque Terre (Italien) – 46,691 Bewertungen (4.7/5)
- Yellowstone-Nationalpark (USA) – 44,651 Bewertungen (4.8/5)
- Lake-District-Nationalpark (Vereinigtes Königreich) – 42,825 Bewertungen (4.8/5)
- Nationalpark Teide (Spanien) – 39,319 Bewertungen (4.8/5)