Hannover, 9. September 2020

Die Inhaber der im Oktober 2021 fälligen Anleihe haben der Aussetzung der möglichen zukünftigen Begrenzung der Finanzverschuldung der TUI zugestimmt

Das kürzlich vereinbarte zusätzliche Stabilisierungspaket über 1,2 Milliarden Euro der KfW und des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) steht unter dem Vorbehalt der Aufhebung bzw. Aussetzung der in den Anleihebedingungen der am 26. Oktober 2021 fälligen und mit 2,125% verzinsten 300.000.000 Euro Anleihe (die Anleihe) vorgesehenen möglichen zukünftigen Begrenzung der Finanzverschuldung der TUI. Die TUI AG hat die Inhaber der Anleihe daher dazu aufgerufen, diese unter den Anleihebedingungen bestehende Begrenzung durch die Erteilung der Zustimmung zu einer entsprechenden Änderung der Anleihebedingungen in einer Abstimmung ohne Versammlung in der Zeit vom 4. bis 8. September 2020 auszusetzen.

Im Anschluss an den am 1. September 2020 erhaltenen und veröffentlichten sowie von der TUI AG unterstützten Gegenantrag zu dem Beschlussgegenstand, haben die Inhaber der Anleihe ihre Zustimmung zu einer Änderung der Anleihebedingungen erteilt, indem sie für den in dem Gegenantrag beschriebenen Beschlussvorschlag gestimmt haben. Der Gegenantrag unterscheidet sich von dem in der Aufforderung zur Stimmabgabe vom 17. August 2020 dargestellten Beschlussvorschlag insofern, als die im ursprünglichen Beschlussvorschlag vorgesehene Aussetzung der in den Anleihebedingungen vorgesehenen möglichen zukünftigen Beschränkung der Finanzverschuldung der TUI nur unter bestimmten, im Gegenantrag im Detail dargestellten Bedingungen gewährt wird. Diese Bedingungen beinhalten eine Erhöhung der Zinsen auf 9,5% p.a. des Gesamtnennbetrags der Anleihe ab dem 1. Oktober 2020 und eine zusätzliche quartalsweise Zahlung von Zinsen in Höhe von 2,0% des Gesamtnennbetrags der Anleihe ab dem 1. April 2021. Außerdem verpflichtet sich die TUI AG gemäß dem angenommenen Beschlussvorschlag zu einer vorzeitigen (vollständigen oder teilweisen) Rückzahlung der Anleihe aus bestimmten zusätzlichen von der TUI AG aufgenommenen Finanzmitteln, soweit solche Finanzmittel insgesamt mindestens 150 Millionen Euro betragen.

Außerdem erhöht sich das Beschlussfassungsentgelt von EUR 1.000 pro EUR 100.000 Nennwert der Schuldverschreibungen auf EUR 3.000 pro EUR 100.000 Nennwert der Schuldverschreibungen.

Das Wirksamwerden der Änderung der Anleihebedingungen gemäß dem angenommenen Beschlussvorschlag wird im Laufe des Oktober 2020 erwartet.

Mit der Begebung einer Wandelanleihe (alternativ einer Optionsanleihe) durch TUI an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in einer Höhe von 150 Millionen Euro stünden der TUI nach Erfüllung der weiteren üblichen Auszahlungsbedingungen alle Mittel aus dem mit Ad-hoc-Mitteilung vom 12. August 2020 bekannt gemachten Stabilisierungspaket in Höhe von 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung.

Die von der Abstimmungsleiterin erstellte Niederschrift zur Abstimmung ohne Versammlung inklusive des vollständigen Wortlauts des angenommenen Beschlussvorschlags kann auf der Internetseite der TUI unter https://www.tuigroup.com/de-de/investoren/anleihen-und-ratings/anleihen abgerufen werden. Ein von der Abstimmungsleiterin unterschriebenes Verzeichnis der stimmberechtigten Gläubiger wird den Inhabern der Anleihe gemäß den Bestimmungen des Schuldverschreibungsgesetzes auf Anfrage zugänglich gemacht.

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Über die TUI Group

Die TUI Group ist der weltweit führende Touristikkonzern und in mehr als 100 Ländern der Erde aktiv. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Die Aktie der TUI notiert im FTSE 250 sowie im Freiverkehr in Deutschland.

Die TUI Group verzeichnete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von rund 19 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 893 Millionen Euro. Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 70.000 Mitarbeiter. TUI bietet für seine 28 Millionen Kunden, davon 21 Millionen in den europäischen Landesgesellschaften, integrierte Services aus einer Hand und bildet die gesamte touristische Wertschöpfungskette unter einem Dach ab. Dazu gehören über 400 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 18 Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in England. Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken, fünf Fluggesellschaften mit 150 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und 1.600 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen investiert die TUI verstärkt in digitale Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem Digitalunternehmen.

Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern unserer Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI Care Foundation setzt mit Projekten in 25 Ländern auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen.