Palma, 23. Januar 2019

TUI testet Einsatz von Augmented Reality im Aktivitätenbereich

  • Probephase auf Mallorca angelaufen
  • Exkursionen mit „erweiterter Realität“ erlaubt Kunden individuelle Erkundung von Städten und Sehenswürdigkeiten

TUI Destination Experiences, unter dessen Dach die TUI Group ihre Angebote im Bereich Aktivitäten, Ausflüge und Rundreisen gebündelt hat, testet die nächste Generation von Erlebnissen. Der weltweit führende Anbieter von Destinationserlebnissen führt derzeit in Palma de Mallorca Tests zum Einsatz von Augmented Reality bei Ausflügen und Aktivitäten durch.

Während heute bei Stadtführungen noch der emporgereckte Regenschirm des Stadtführers das Bild prägt, könnten in Zukunft Touristen mit stereoskopischen Augmented-Reality-Brillen einen Hauch von Science-Fiction versprühen. Die Brillen erlauben dem Urlauber, Orte individuell zu erkunden ohne auf zusätzliche Insider- Informationen zu verzichten. Denn diese werden ihm künftig vor entsprechenden Sehenswürdigkeiten oder im Museum vor die Augen projiziert. Im Test, den TUI Destination Experiences derzeit in Palma durchführt, erfahren die Nutzer zum Beispiel mehr über einen Künstler, dessen Gemälde sie gerade betrachten. Oder sie werden ins Mittelalter entführt und sehen in der erweiterten Realität den berühmten Drachen, der die Stadt früher terrorisiert haben soll. „Augmented Reality erlaubt Urlaubern einen neuen, aufregenderen Zugang zu historischen Gegebenheiten und Fakten und trägt dem zunehmenden Wunsch der Gäste Rechnung, Städte und Orte auch auf eigene Faust zu erkunden“, erklärt Chris Carmichael, Leiter Innovation von TUI Destination Experiences. „Die Brille ist zudem nach unseren bisherigen Erfahrungen für den Nutzer angenehm zu tragen, so dass er von dem eigentlichen Erlebnis nicht abgelenkt wird.“

Die mehrwöchige Probephase in der Wintersaison soll TUI Destination Experiences Erkenntnisse darüber bringen, wie die Technologie am besten eingesetzt wird, um Kunden den größten Mehrwert zu bieten. Anschließend geht es in die Produktentwicklung, damit Urlauber die nächste Generation von Erlebnissen schon bald selbst erfahren können. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir als einer der ersten Anbieter weltweit diese Technologie unseren Gästen künftig anbieten können“, sagt Peter Ulwahn, Digital Acceleration Director bei TUI Destination Experiences. „Wir sind davon überzeugt, dass Augmented Reality Ausflüge und Aktivitäten wesentlich bereichern kann und investieren daher frühzeitig in diese neue Form des Erlebnisses.“

TUI Destination Experiences arbeitet bei dem Probelauf auf Mallorca mit dem Spezialisten Mixed-Reality I/O zusammen. Andy Gstoll, CEO des Unternehmens: „Der Tourismus bietet viel Potenzial für immersive Technologien, sei es mit Virtual-Reality-Produkten für die Planung des Urlaubs oder mit Augmented Reality während des Aufenthaltes in der Destination. Als weltweit führendes Unternehmen in der Tourismus-Branche ist TUI hervorragend positioniert, um Reisenden mit solchen innovativen Services neue Mehrwertangebote zu bieten.

Über TUI Destination Experiences

TUI Destination Experiences ist der weltweit führende Anbieter von Destinationserlebnissen. Mit 9.000 Mitarbeitern in 49 Ländern erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz von 700 Millionen Euro. TUI Destination Experiences mit Sitz in Palma de Mallorca bietet Kunden ein breites Produktportfolio an hochwertigen Reiseerlebnissen wie Ausflügen, Aktivitäten, Touren, Transfers und Gästeservice. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr mehr als sechs Millionen Aktivitäten und Ausflüge verkauft. Über ihre Tochtergesellschaft Intercruises ist TUI Destination Experiences der weltweit führende Anbieter für Kreuzfahrt-Handling. Zum Unternehmen gehört zudem Musement, eine der führenden Online-Plattformen im Bereich Touren & Aktivitäten. Wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur ist die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in allen Destinationen, in denen TUI Destination Experiences tätig ist. TUI Destination Experiences ist Teil des TUI-Konzerns, dem weltweit führenden Tourismuskonzern.