
Die TUI Junior Academy hilft Kindern an Reisezielen in Afrika, der Karibik, Europa und Asien, die Herausforderungen ihrer lokalen Umwelt zu verstehen. Zu den charakteristischen Merkmalen des Programms zählt der Fokus auf praxisorientiertes Lernen. Kinder erkunden Wälder, Feuchtgebiete, Strände und Meeresschutzgebiete, treffen Naturschutzexperten, beteiligen sich an Erhebungen zur Artenvielfalt, pflanzen Bäume, renaturieren Lebensräume und organisieren Umweltkampagnen an ihren Schulen. Durch die Verknüpfung von Unterricht im Klassenzimmer mit praktischem Handeln hilft das Programm jungen Menschen, sowohl Umweltwissen als auch ein dauerhaftes Verantwortungsbewusstsein für die Natur zu entwickeln.
Das zehnjährige Jubiläum markiert zugleich den Beginn eines neuen Kapitels mit der Einführung einer TUI Junior Academy in Gambia. In Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner Green-Up Gambia wird das Projekt 300 Kindern an 30 Schulen Umweltbildung vermitteln. Im Fokus stehen insbesondere regionale Umwelt-Bootcamps, die interaktives Lernen zu Themen wie Entwaldung, nachhaltige Landwirtschaft und Abfallwirtschaft mit Exkursionen zu einigen der wichtigsten Naturgebiete des Landes kombinieren, darunter das Tanji-Vogelschutzgebiet und der Kiang-West-Nationalpark. Dreißig Lehrkräfte werden eine spezielle Schulung erhalten, um Umweltbildung in den täglichen Unterricht zu integrieren. Die teilnehmenden Schulen wiederum werden dabei unterstützt, Projekte wie Schulgärten und Baumschulen aufzubauen und Umwelt-AGs zu stärken. Insgesamt soll das Projekt rund 7.500 weiteren Schülern zugutekommt.
Alexander Panczuk, Geschäftsführer der TUI Care Foundation, sagte: „Die größte Investition, die wir in den Schutz unseres Planeten tätigen können, ist die Investition in die nächste Generation. Seit zehn Jahren zeigt die TUI Junior Academy: Wenn Kinder die Möglichkeit eröffnen, die Natur hautnah zu erleben und die Herausforderungen ihrer Umwelt zu verstehen, werden sie zu leidenschaftlichen Botschafterinnen und Botschaftern für positiven Wandel. Das Projekt hat bereits mehr als 307.000 junge Menschen erreicht – ein unglaublicher Meilenstein. Noch inspirierender ist es zu sehen, wie diese Kinder ihr Wissen mit nach Hause nehmen, ihre Familien beeinflussen und dazu beitragen, dass die ganze Gemeinschaft ihr Bewusstein für die ökologischen Herausforderungen schärft. Wir freuen uns sehr, diesen Weg fortzusetzen und Gambia in unserer wachsenden globalen Familie der TUI Junior Academies willkommen zu heißen.“
Die TUI Junior Academy ist Teil des umfassenderen Engagements der TUI Care Foundation, die im Jahr 2026 ihr eigenes zehnjähriges Jubiläum feiert. Die Foundation nutzt die positive Kraft des Tourismus, um jungen Menschen Chancen zu eröffnen und gleichzeitig Reiseziele zu schützen. Die TUI Junior Academy wird auch künftig Umweltbildung in den Gemeinschaften stärken, kommende Führungskräfte im Naturschutz inspirieren und Impulse für nachhaltigere Tourismusdestinationen bieten.
Die TUI Care Foundation initiiert und unterstützt Projekte, die jungen Menschen auf der ganzen Welt neue Zukunftsperspektiven eröffnen, Natur und Umwelt schützen und die nachhaltige Entwicklung von Urlaubsdestinationen fördern. Dabei setzt die Stiftung auf das Potenzial des Tourismussektors als Motor für gesellschaftliche Entwicklung, Bildung und Wohlstand. Sie baut auf starke Partnerschaften mit regionalen und internationalen Organisationen, um nachhaltigen Wandel zu bewirken. Die TUI Care Foundation ist eine unabhängige Stiftung, die von TUI initiiert wurde. Sie hat ihren Sitz in den Niederlanden.
Green-Up Gambia ist eine 2016 gegründete, von Jugendlichen geführte Umweltorganisation mit Sitz in Banjul. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Klimaschutz, nachhaltiger Entwicklung und gemeindegetriebenem Naturschutz. Durch Initiativen wie die „One Million Trees“-Kampagne – die sich an der „Great Green Wall“ der Afrikanischen Union orientiert – hat die Organisation über 140.000 Bäume gepflanzt, rund 28 Hektar degradiertes Land renaturiert und mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler über grüne Schulklubs und Umweltprogramme eingebunden. Ihre Arbeit verbindet zudem ökologische Renaturierung mit der Bewahrung des kulturellen Erbes und sozialem Bewusstseins.