
Alle Tagesordnungspunkte wurden mit der erforderlichen Mehrheit verabschiedet, darunter eine neue, attraktive Dividendenpolitik. Grundlage ist die starke finanzielle Performance des abgelaufenen Geschäftsjahres. Für das Geschäftsjahr 2025 wird eine Starter-Dividende von 0,10 Euro pro Aktie ausgeschüttet, ab dem Geschäftsjahr 2026 dann eine Dividende von 10-20 Prozent des bereinigten EPS (Gewinn pro Aktie).
Im Zuge der Verkleinerung sind mit Ablauf der Hauptversammlung zwei Mitglieder auf Anteilseignerseite aus dem Kontrollgremium ausgeschieden. Auf Seiten der Anteilseigner verlässt nach mehr als elf Jahren die Australierin Coline Lucille McConville den Aufsichtsrat freiwillig vor Ablauf ihrer regulären Amtszeit, um die Verkleinerung des Gremiums mit zu ermöglichen. Die studierte Juristin und ehemalige CEO der Clear Channel International Ltd., London, war in der Zeit Mitglied im Prüfungsausschuss und im Strategieausschuss. Ebenfalls auf Anteilseignerseite und im Zusammenhang mit der Gremiumsverkleinerung wird die Spanierin Helena Murano freiwillig zukünftig nicht mehr dem Aufsichtsrat angehören. Erstmals bestellt am 31. Mai 2022, beendet die studierte Betriebswirtin und Tourismusmanagerin ihre Zugehörigkeit zu dem Gremium nach etwas mehr als drei Jahren vorzeitig.
Nach der turnusmäßigen Arbeitnehmervertreterwahl im Herbst 2025 scheiden Sonja Austermühle, Anette Strempel, Tanja Viehl und Stefan Weinhofer aus dem Aufsichtsrat jeweils nach Ablauf der regulären Amtszeit aus. Die ausgebildete Reiseverkehrskauffrau Anette Strempel ist seit über 30 Jahren in der TUI Group tätig. Die zurückliegenden 17 Jahre gehörte sie dem Aufsichtsrat an und war in dieser Zeit auch Teil des Präsidiums. Stefan Weinhofer arbeitet als Referent Internationale Arbeitsbeziehungen bei TUI und ist seit 25 Jahren im Konzern tätig. Der Österreicher gehörte dem Kontrollgremium zehn Jahre an und war in dieser Zeit auch Teil des Prüfungsausschusses. Die studierte Rechtsanwältin Tanja Viehl arbeitet seit 2017 bei der Vereinigung Cockpit in Frankfurt. In den Aufsichtsrat der TUI AG wurde sie erstmals am 25. März 2021 berufen. Nach insgesamt fünf Jahren verlässt sie regulär den Aufsichtsrat aus. Sonja Austermühle, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di, wurde erstmals am 1. April 2022 in den Aufsichtsrat berufen. Auch sie wird nach der Hauptversammlung 2026 nach dann insgesamt mehr als drei Jahren nicht mehr dem Kontrollgremium angehören. Zuletzt war sie Teil des Präsidiums. Neu in den Aufsichtsrat für die Arbeitnehmerseite kommen mit Ablauf der Hauptversammlung 2026 Thomas Köhler und Daniel Dülm.
Auch dem Tagesordnungspunkt 9.1, Abhaltung einer virtuellen Hauptversammlung, wurde mit der erforderlichen qualifizierten Mehrheit zugestimmt (94,34 Prozent Zustimmung). TUI kann somit wieder eine virtuelle Hauptversammlung durchführen.
Die Hauptversammlung schloss um 16:35 Uhr MEZ. Die detaillierten Abstimmungsergebnisse zu sämtlichen Tagesordnungspunkten der Hauptversammlung finden Sie zeitnah auf der Webseite der TUI Group.
Die TUI Group ist ein weltweit führender Touristikkonzern. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Die Aktie der TUI notiert im MDAX-Index der Frankfurter Wertpapierbörse und im regulierten Markt der Niedersächsischen Börse zu Hannover. Der TUI Konzern bietet für seine über 34,7 Millionen Kunden integrierte Services aus einer Hand und bildet die gesamte touristische Wertschöpfungskette unter einem Dach. Zum Konzern gehören über 460 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 18 eigene Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen der HANSEATIC-Klasse bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in Großbritannien. Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken und Online-Vermarktungsplattformen zum Beispiel für Nur-Hotel- oder Nur-Flug-Angebote, fünf Fluggesellschaften mit 125 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und rund 1.200 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels und Kreuzfahrten über erfolgreiche Joint Ventures und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen setzt die TUI verstärkt auf den Ausbau digitaler Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem globalen touristischen Plattformunternehmen.
Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern unserer Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI Care Foundation setzt mit Projekten in 30 Ländern auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen.