
Battambang im Nordwesten Kambodschas ist eine kulturell reiche Stadt. Doch lokale Künstlerinnen und Künstler kämpfen dort mit geringer Sichtbarkeit und wirtschaftlicher Unsicherheit. Der Ort wird von touristischen Hotspots wie Siem Reap und Phnom Penh bislang weitgehend überschattet. TUI Colourful Cultures Battambang begegnet diesen Herausforderungen, indem es die künstlerische Identität der Stadt wiederbelebt und sie als kulturelles Reiseziel fördert. Gemeinsam mit der gemeinnützigen Kunstschule Phare Ponleu Selpak organisiert das Projekt 2025 und 2027 zwei große urbane Kunstfestivals. Geplant sind über 20 öffentliche Aufführungen – darunter Zirkus, Tanz und Live-Musik – sowie 20 Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie professionelle Künstlerinnen und Künstler. Ziel ist es, 30.000 Menschen zu erreichen und Kunst durch Wandmalerei, Straßenperformance und interaktive Installationen direkt in den öffentlichen Raum zu bringen. Studierende aus benachteiligten Verhältnissen erhalten Stipendien für eine professionelle Ausbildung in bildender und darstellender Kunst. Gleichzeitig werden die Einrichtungen im Künstlerhaus modernisiert, um die künstlerische Entwicklung der Studierenden zu fördern – und ihnen eine Plattform für öffentliche Präsentationen zu bieten.
Siem Reap zieht mit dem weltberühmten Tempelkomplex Angkor Wat jedes Jahr Millionen Touristinnen und Touristen an – doch viele lokale Handwerkerinnen und Handwerker können kaum von diesem Zustrom profitieren. Der Handwerkssektor ist für die lokale Wirtschaft zwar zentral, bleibt aber meist informell organisiert – viele Handwerkerinnen und Handwerker haben daher kein sicheres Einkommen und keine soziale Absicherung. TUI Colourful Cultures Siem Reap unterstützt 200 von ihnen mit einem kombinierten Modell aus Gründungsförderung und kooperativer Zusammenarbeit. Das Projekt bietet berufliche und unternehmerische Ausbildung, ein garantiertes Einkommen und Zugang zu Sozialleistungen. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Satcha Handicraft Incubation Center durchgeführt und umfasst Schulungen in Marketing, Unternehmensgründung, Fremdsprachen und Design. Die Handwerkerinnen und Handwerker stellen hochwertige handgefertigte Waren aus lokalen Materialien her, die über Partnerschaften mit 50 Reiseveranstaltern und mehr als 50 Hotels vermarktet werden. Zudem organisiert das Projekt jedes Jahr 50 kulturelle Abendveranstaltungen mit Handwerksvorführungen und traditionellen Darbietungen – ergänzt durch DIY-Workshops für Besucherinnen und Besucher. Durch die Ausweitung auf zwei ländliche Regionen – darunter das Kulen-Gebirge – sollen noch mehr Menschen vor Ort einbezogen werden.
In Sambia und Ruanda fehlt es jungen Kreativen oft an Werkzeugen, Ausbildung und Netzwerken, um ihr erzählerisches Talent in eine berufliche Perspektive zu verwandeln. TUI Colourful Cultures Zambia & Rwanda baut auf einer erfolgreichen ersten Phase in Sambia auf und erweitert seine Reichweite auf Ruanda. Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit Interesse an Kunst, Tourismus und Naturschutz – und bietet Trainings in Fotografie, Videografie und digitalem Storytelling. Bei Exkursionen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fähigkeiten praktisch anwenden und knüpfen Kontakte zu Tourismusorganisationen, die ihr Know-how nutzen. Sechsmonatige Stipendien in beiden Ländern bieten Mentoring und Praxiserfahrung – mit dem Ziel, sogenannte Destination Ambassadors auszubilden. Das Projekt unterstützt über 120 Arbeitsplätze und umfasst 30 Organisationen, darunter Kulturinstitutionen, Kreativzentren und Akteure aus dem Tourismusbereich.
Beide Initiativen sind Teil des globalen TUI Colourful Cultures Programms. Es umfasst Projekte in Mexiko, Sansibar, Kroatien, Marokko, Lissabon, Bulgarien und Ägypten und unterstützt Kunstschaffende dabei, neue Einkommensmöglichkeiten zu erschließen und ihr kulturelles Erbe durch touristische Angebote zu fördern.
Der „Tourism for Development Month” der TUI Care Foundation widmet sich mit vielfältigen Aktivitäten gezielt Projekten in den am wenigsten entwickelten Ländern. Durch eine Reihe von Projektstarts und Bildungsaktivitäten wird die Bedeutung des nachhaltigen Tourismus hervorgehoben, um die Lebensgrundlagen der Gemeinden in den Reisezielen zu verbessern, die Natur zu schützen sowie marktbasierte Lösungen zum Nutzen der Tourismusdestinationen zu schaffen. Die Projekte werden durch den Tourism for Development Fund der TUI Care Foundation unterstützt. Bis 2030 stellt dieser 10 Millionen Euro für die Stärkung der am wenigsten entwickelten Länder bereit – eine gemeinsame Verpflichtung der TUI Care Foundation und der Welttourismusorganisation UN Tourism.
Die TUI Care Foundation initiiert und unterstützt Projekte, die jungen Menschen auf der ganzen Welt neue Zukunftsperspektiven eröffnen, Natur und Umwelt schützen und die nachhaltige Entwicklung von Urlaubsdestinationen fördern. Dabei setzt die Stiftung auf das Potenzial des Tourismussektors als Motor für gesellschaftliche Entwicklung, Bildung und Wohlstand. Sie baut auf starke Partnerschaften mit regionalen und internationalen Organisationen, um nachhaltigen Wandel zu bewirken. Die TUI Care Foundation ist eine unabhängige Stiftung, die von TUI initiiert wurde. Sie hat ihren Sitz in den Niederlanden.
Phare Ponleu Selpak – auf Khmer „Der Glanz der Künste“ – ist eine gemeinnützige Kunstschule in Battambang, Kambodscha, die Kinder, Jugendliche und die umliegenden Gemeinden mit künstlerischen, pädagogischen, sozialen und gemeinnützigen Programmen unterstützt. Jährlich werden über 800 Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Programme und Kurse gefördert – von Freizeitangeboten in darstellender, bildender und angewandter Kunst bis hin zu berufsbezogener Ausbildung. Ziel ist es, kreative, kommunikative und persönliche Fähigkeiten zu stärken, jungen Menschen künstlerische Laufbahnen zu ermöglichen – und gleichzeitig die kambodschanische Kunst und Kultur lebendig zu halten.
Satcha ist ein Handwerkszentrum in Kambodscha, das lokale Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker unterstützt und traditionelles Wissen mit modernem Design verbindet. Ziel ist es, das handwerkliche Erbe lebendig zu halten, es Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt zugänglich zu machen – und dabei eine nachhaltige soziale, wirtschaftliche und ökologische Wirkung zu erzielen.
Discover Zambia ist ein führender Anbieter im digitalen Tourismusmarketing. Seine Plattformen zeigen die ganze Vielfalt des Landes – von eindrucksvollen Naturlandschaften und reicher Tierwelt bis hin zum kulturellen Erbe und der Herzlichkeit seiner Menschen. Die Plattform entstand aus der größten Social-Media-Reise-Community Sambias – mit dem Ziel, Menschen zu inspirieren, das Land zu entdecken und unvergessliche Reiseerinnerungen zu schaffen.