
Das Versprechen dieser Regierung war, Bürger und Unternehmen zu entlasten. An dieser Stelle ist es sofort möglich, ohne dass es den Staat oder den Bundeshaushalt Geld kostet. Der Staat ist ein echter Kostentreiber für die Urlauber, insbesondere für die sichere Pauschalreise. Das beginnt bei all den Gebühren bei Flugreisen, die deutlich höher sind als im europäischen Ausland, und endet bei den Gebühren für die Reisesicherung. TUI fordert die Bundesregierung auf: „Senken Sie die Kosten für den Urlaub der Deutschen. Es kostet Sie nicht einen Cent Steuergeld.“ Inzwischen haben deutsche Veranstalter rund eine Milliarde Euro in einem Sicherungsfonds hinterlegt. Es ist ausreichend Geld für alle denkbaren Risiken hinterlegt.
Der nach der Insolvenz von Thomas Cook im Jahr 2019 eingeführte Fonds sollte Pauschalreisende besser absichern. In der Praxis ist daraus jedoch eine zusätzliche Belastung für die Touristik geworden, insbesondere für die deutschen Reiseveranstalter. Der Fonds verteuert Reisen, bindet Kapital und schwächt die Investitionskraft der Branche. Zudem benötigt der Fonds endlich eine zeitgemäße Anlagestrategie für die von den Unternehmen eingezahlten Beiträge. Bei anhaltender Inflation verliert das Geld der Unternehmen real an Wert. Der Fond legt es unter Aufsicht des Staates unter die Matratze und verhindert damit, dass es produktiv eingesetzt wird und Wachstum generiert. Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit Geld.
TUI findet die Absicherung gut und richtig. Aber die Umsetzung unter Aufsicht der Bundesjustizministerin funktioniert nicht. Der Reisesicherungsfonds ist in seiner heutigen Form ein politisch gemachter Kostentreiber für Urlaub. Die Reiseindustrie braucht einen Sicherungsmechanismus, der Kunden schützt, ohne gleichzeitig die Urlaubsreise künstlich zu verteuern und die Unternehmen zu schwächen.
Deshalb appelliert TUI an die Politik, die Gebühren des DRSF sofort auf null zu reduzieren, die Sicherheiten spürbar zu senken und die vorhandenen Mittel endlich professionell und wertschaffend anzulegen. Nur so lässt sich Verbraucherschutz mit wirtschaftlicher Vernunft verbinden.
Die TUI Group ist ein weltweit führender Touristikkonzern. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Die Aktie der TUI notiert im MDAX-Index der Frankfurter Wertpapierbörse und im regulierten Markt der Niedersächsischen Börse zu Hannover. Der TUI Konzern bietet für seine über 34,7 Millionen Kunden integrierte Services aus einer Hand und bildet die gesamte touristische Wertschöpfungskette unter einem Dach. Zum Konzern gehören über 460 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 18 eigene Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen der HANSEATIC-Klasse bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in Großbritannien. Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken und Online-Vermarktungsplattformen zum Beispiel für Nur-Hotel- oder Nur-Flug-Angebote, fünf Fluggesellschaften mit 125 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und rund 1.200 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels und Kreuzfahrten über erfolgreiche Joint Ventures und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen setzt die TUI verstärkt auf den Ausbau digitaler Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem globalen touristischen Plattformunternehmen.
Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern unserer Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI Care Foundation setzt mit Projekten in 30 Ländern auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen.