
Am Vormittag herrscht rege Betriebsamkeit in der Calle Cedro im Osten Palmas. Die Tür zu einem riesigen Verkaufsraum steht offen. Betritt man die große Halle, steht man vor einem Sammelsurium an Dingen des täglichen Lebens, die zum Verkauf stehen: Kleidung, Möbel, Spielzeug, Betten, Fahrräder – hier gibt es nahezu alles.
In der ersten Werkstatt werden Kleidung und Stoffe bearbeitet. An einem Zuschneidetisch sortiert eine junge Frau Stoffbahnen aus alten Jeans. "Daraus machen wir Taschen oder Rucksäcke", erklärt Xesca Marti, Direktorin der Stiftung Deixalles, bei einem Rundgang. Dinge, die anderswo entsorgt werden, bekommen hier ein neues Leben. Deixalles wurde bewusst nach dem katalanischen Wort für "Überreste" benannt. Der Verkauf der Secondhand-Waren ermöglicht der Stiftung, Menschen durch soziale Programme wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen. Hunderte von Personen werden hier jährlich durch unterschiedliche Ausbildungs- und Beschäftigungsverträge in die Arbeitswelt integriert.
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