
Bei einem Treffen zwischen dem regionalen Umweltministerium und den Gemeinden der Balearen wurde die Umsetzung des nationalen Tierschutzgesetztes von 2023 thematisiert. Diskutiert wurde insbesondere die Kontrolle der zunehmenden Zahl von wilden Katzen und deren Sterilisierung. Die mallorquinische Veterinärin und Tierschützerin Miquela Cintes hat täglich mit diesem Thema zu tun.
Die Tierärztin eröffnete 2018 eine kleine Praxis in dem Dorf im Inselinneren und gründete im gleichen Jahr die Tierschutzorganisation „Amics d’en Roc i na Bet“. Sie gehört zu einem der Vereine, die gewöhnlicherweise die Kastration streunender Katzen bezahlen und durchführen. Seit diesem Jahr unterstützen zudem die Kommunen bei der Finanzierung, so Cintes. Trotzdem sind die Organisationen immer noch auf staatliche Zuschüsse angewiesen.
In Porreres, Cintes Heimat- und Arbeitsort, gibt es sieben offiziell vom Rathaus anerkannte Katzenkolonien. Dort kümmern sich von der Gemeindeverwaltung autorisierte Freiwillige um die Fütterung und Pflege der Katzen. Sie benachrichtigen die Tierschutzorganisation über neu hinzugekommene Katzen, damit diese kastriert und gegen Flöhe und Zecken behandelt werden können.
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