
Vor 15 Jahren starteten die Mitarbeiterinnen der mallorquinischen Stiftung RANA ihren ersten Workshop zum Geschichtenerzählen für Kinder von sechs bis elf Jahren. Sie riefen Schulen an, um ihnen die Maßnahmen zur Prävention von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu erklären. Mittlerweile sind es die Schulen selbst, die auf die Stiftung zukommen, weil sie die Bedeutung und Notwendigkeit ihrer Aktivität erkannt haben.
„Das Ziel der Stiftung ist nicht nur die Prävention, sondern auch die Sensibilisierung“, sagt Pädagogin Ana Maria Durán, die seit sieben Jahren bei der Stiftung arbeitet. „Wir wollen ein gemeinsames Bewusstsein schaffen, um einen Wandel in der Gesellschaft zu fördern.“ Dazu betreut die Organisation, deren Name sich aus „Red de Ayuda a Niños Abusados“ (Hilfsnetzwerk für missbrauchte Kinder) zusammensetzt, Kinder im Alter von 4 bis 18 Jahren.
Durch Prävention, Aufklärung und Sensibilisierung hat RANA seit ihrer Gründung fast 55.000 Kinder und Jugendliche erreicht und sie befähigt, ihre Rechte zu verstehen, gesunde Grenzen zu erkennen und den Mut zu finden, ihre Stimme zu erheben. Fortbildungen für Erwachsene durch Vorträge in Familien und Workshops für alle Personengruppen, die Kinder und Jugendliche in deren Alltag begleiten, haben 5.000 Teilnehmende darauf vorbereitet, Minderjährigen besser zu schützen. Darüber hinaus haben 800 erwachsene Opfer durch das RANA-Therapieprogramm psychologische Unterstützung erhalten.
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