Klimawandel - Eine globale Herausforderung

Im Dezember 2018 einigten sich die Staats- und Regierungschefs auf der COP24 in Polen auf Regeln für die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens. Ziel ist es, den Anstieg der eltweiten urchschnittstemperaturen auf „deutlich unter“ 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Diese Aufgabe erfordert beispiellose Veränderungen: Der Bericht des International Panel on Climate Change (IPCC) vom Oktober 2018 ergab, dass die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C „schnelle und weitreichende“ Übergänge in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr erfordert. Der Privatsektor spielt bei diesem Übergang zu einer energieeffizienten, emissionsärmeren Zukunft eine entscheidende Rolle.

Der Tourismus macht einen wachsenden Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen aus. Insgesamt tragen Reisen und Tourismus etwa 5 %* zu den globalen CO2-Emissionen bei, die Hälfte davon entfällt auf den Luftverkehr. Qualitativ hochwertige Urlaubserlebnisse hängen von schönen, artenreichen Reisezielen, inktakten Gemeinden und stabilen Wettersystemen ab. Die Reduzierung der globalen CO2-Emissionen ist daher für unsere Branche unerlässlich. Als Branchenführer übernimmt TUI Verantwortung.

Die TUI-Strategie „Step lightly“ zielt darauf ab, die Umweltintensität unserer Aktivitäten zu reduzieren und setzt klare Ziele zur Senkung der CO2-Emissionen in den Bereichen Flug, Kreuzfahrt, Hotels, Büros, Reisebüros und Gästetransport. TUI hat unternehmensweit spezifische Initiativen zur CO2-Reduktion gestartet – von Airline- und Kreuzfahrttreibstoffprogrammen bis hin zu Energieeinsparungen bei Reisebüros und in der Katalogproduktion. Insgesamt konnten durch diese Initiativen zwischen 2012 und 2018 78 Millionen Euro eingespart werden**.

* Climate Change and Tourism: Responding to Global Challenges – UNEP.
** Hochrechnung von Einsparungen abzüglich der erforderlichen Vorabinvestitionen.