TUI setzt sich aktiv für den Tierschutz ein. 2013 haben wir mit ABTA, dem britischen Reiseverband, die erste „Global Welfare Guidance for Animals in Tourism“ entwickelt. In einem zweiten Schritt haben wir die Anbieter unserer Tierexkursionen von den Richtlinien überzeugt und sie gemeinsam veröffentlicht. TUI war das erste Tourismusunternehmen weltweit, das Tierschutz-Audits durchführte.

2016 haben wir Elefantenreiten oder -shows komplett gestrichen. Stattdessen bieten wir nun Ausflüge an, bei denen die Urlauber Elefanten in ihrem natürlichen Lebensraum erfahren können.


Unsere Haltung

Ausflüge mit Tieren sind bei unseren Kunden nach wie vor sehr beliebt. Auch für die entsprechenden Reiseziele ergeben sich erhebliche sozioökonomische Vorteile. Das gilt insbesondere in Entwicklungsländern. Gleichzeitig ist Tierschutz im Allgemeinen und der Schutz von Wildtieren im Besonderen für die Mehrheit der Urlauber wichtig. Die Position der TUI:

 

  • Wir halten die Global Welfare Guidance for Animals in Tourism ein und verpflichten auch unsere externen Partner vertraglich dazu.
  • Der TUI Konzern bietet nur solche Tierausflüge an, die vorab eine unabhängige Prüfung im Rahmen des Global Welfare Guidance for Animals in Tourism bestanden haben.
  • Die TUI Care Foundation fördert umfassend Tierschutzinitiativen.
    Wir wollen mehr Ausflüge anbieten, bei denen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen sind.
  • Wir schulen unsere Kollegen vor Ort zum Thema Tierschutz.
  • Tiere aus der Wildnis sollten nicht zu Show- oder Unterhaltungszwecken gefangen werden. Wir unterstützen entsprechende Initiativen.

Auf der sicheren Seite

Zudem auditieren wir Anbieter unserer Tierexkursionen. Seit 2016 haben wir bereits 150 Anbieter auditieren lassen – weitere 50 Audits folgen im Laufe des Jahres 2019. Bis Ende 2018 waren 76% unserer Lieferanten von Tierschutz-Exkursionen vor Ort von einem externen Auditor auditiert worden und mehr als 60% der auditierten Lieferanten haben Verbesserungen im Hinblick auf den Tierschutz vorgenommen. Wir sind davon überzeugt, dass die Auditierung in Verbindung mit einer engen Zusammenarbeit mit den Lieferanten es uns ermöglicht, die Erwartungen der Kunden an Tierschutzstandards bei Exkursionen zu erfüllen. Wo es Fragen gibt, suchen wir zunächst das Gespräch, streichen in letzter Konsequenz allerdings auch Anbieter aus dem Programm. 


UNTERSTÜTZUNG VON TIERSCHUTZINITIATIVEN

Der Schutz der Umwelt, einschließlich der bedrohten Tierarten, ist auch einer der Schwerpunkte der TUI Care Foundation. Die TUI Care Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung, über die die TUI Group in Nachhaltigkeitsprogramme an Zielorten investiert. Unter anderem werden umfangreiche finanzielle Mittel bereitgestellt, um 1 Million frisch geschlüpfte Schildkröten in fünf TUI-Ferienzielen und 1.500 Elefanten in Thailand und Kenia bis 2020 zu schützen. Die TUI Care Foundation arbeitet eng mit lokalen und globalen Organisationen zusammen.


TUI Stray Animal Award

TUI ist an vielen Orten präsent, an denen Tiere auf der Straße leben. Das Thema ist relevant: Erstens können von den Tieren Gefahren ausgehen, wenn sie in Hotelnähe herumstreunen oder auf Nahrungssuche sind. Zweitens fühlt sich TUI auch diesen Tieren gegenüber verpflichtet. 2019 werden wir den „TUI Stray Animal Award“ einführen: Prämiert werden Hotels, die Streuner in besonderer Weise schützen und beispielsweise Plätze mit geeignetem Tierfutter einrichten und tierärztliche Untersuchungen organisieren.


WILDLIFE ERKLÄRUNG

Der illegale Handel mit Wildtieren und Wildprodukten bleibt ein ernstzunehmendes, ethisches Problem und eine große Gefahr für die Artenpopulationen. Im April 2018 unterzeichnete der TUI Konzern die Travel and Tourism Declaration on Illegal Trade in Wildlife Erklärung des World Travel & Tourism Council (WTTC).

Im Jahr 2019 veröffentlichte die TUI in Zusammenarbeit mit dem Global Nature Fund, einer internationalen Stiftung für Natur und Umwelt, einen Online-Souvenir-Ratgeber. Dieser gibt Urlaubern Tipps, wie sie verantwortungsbewusster Souvenirs kaufen können - damit die Biodiversität in den Reisezielen nicht beeinträchtigt oder bedroht wird.