Hannover/Berlin, 23. Mai 2019

TUI Stiftung: „Charta of Young Europe“ an den Bundespräsidenten und führende Bundespolitiker überreicht

Kurz vor der Europawahl zeigen junge Menschen, welche Zukunft Europas sie wollen

Unter dem Titel “Young Europe” hat die TUI Stiftung im November 2018 in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Think Tank iRgihts.Lab aus Berlin ein Mitmach-Projekt zur Zukunft Europas gestartet. Junge Menschen in Deutschland zwischen 16 und 26 Jahren wurden dazu aufgerufen, über ihre Vorstellung von der Zukunft Europas zu sprechen und darüber, wie sie sich ihr Leben in Europa vorstellen. Der Art der Beiträge waren dabei keine Grenzen gesetzt. Mehr als 100 Einreichungen beschäftigen sich mit der Zukunft Europas.

Alle Einsendungen bildeten die Grundlage für die “Charta of Young Europe”. Dazu wurden 20 der jungen Menschen, die bei dem Wettbewerb mitgemacht haben, Anfang 2019 zum Workshop nach Berlin eingeladen. Dort haben sie gemeinsam an der Charta gearbeitet, Referenten aus Politik und Medien hatten ihnen zuvor Einblicke gegeben. Die jungen Menschen haben auf Basis der Einreichungen eigene Ideen für die Charta entwickelt und sie intensiv diskutiert. Die komplette Charta ist auf www.young-eu.com abrufbar.

„Die TUI Stiftung möchte mit ihrer Arbeit jungen Menschen eine Stimme in der europapolitischen Debatte geben. Der Wettbewerb ist angesichts der bevorstehenden Europa-Wahlen eine Möglichkeit, Teil des öffentlichen Dialogs über Europa zu werden,“ sagt Elke Hlawatschek, Geschäftsführerin der TUI Stiftung.

In dieser Woche sind einige der Workshopteilnehmer nach Berlin gekommen, um „ihre“ Charta deutschen Politikern persönlich zu überreichen. Rechtzeitig vor der Europawahl Ende Mai wollen sie so ihre Ideen von der Zukunft Europas direkt in die Politik tragen.

Am Dienstag waren sie vom Bundespräsidenten ins Schloß Bellevue eingeladen. Dort fand das „Forum Bellevue“ statt, eine Podiumsdiskussion zu Europa. Und am Rande der Veranstaltung hatten die jungen Menschen die Gelegenheit, ein Exemplar ihrer Charta dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zu überreichen.

Weiter ging es am Mittwoch: Der Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, Ralph Brinkhaus nahm sich Zeit, um die Gruppe zu treffen. Für die meisten von ihnen war es das erste Mal im Bundestag – weshalb die Führung durch die Parlamentsgebäude im Anschluss an den Termin ein weiterer Höhepunkt des Besuchs der Jugendlichen war. Ralph Brinkhaus interessierte sich insbesondere dafür, ob sich die jungen Leute nach den Europawahlen weiter für Europa engagieren wollen. In der Gruppe werden das die meisten auf jeden Fall tun! Weiter ging es im politischen Berlin am Donnerstag. Der Generalsekretär der SPD, Lars Klingbeil, empfing die Gruppe ebenfalls im Bundestag, er nahm die Charta von den Jugendlichen entgegen. Für ihn ist die Jugend heute deutlich politischer. Lars Klingbeil diskutierte lebhaft mit den Jugendlichen über Themen der Digitalisierung, die Stärkung von Menschenrechten, die Förderung von Bildung und europäischen Austausch sowie Fragen eines gerechten und sozialen Europas.

„Nach der engagierten inhaltlichen Arbeit von allen, die am Entstehungsprozess der Charta beteiligt waren, geht es uns nun darum, die Ergebnisse dorthin zu übermitteln, wo politische Entscheidungen getroffen werden. Mit der Übergabe an den Bundespräsidenten, den Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU im Deutschen Bundestag und an den SPD-Generalsekretär sind hier wichtige und einflussreiche Vertreter erreicht worden. Nun ist die Politik in der Pflicht und wir bleiben dran“, so Philipp Otto, Geschäftsführer iRights.Lab.

Über die TUI Stiftung

Die TUI Stiftung fördert und realisiert Projekte rund um das Thema „Junges Europa“. Ihr Ziel ist es, den Europagedanken zu stärken. Deshalb investiert sie langfristig in regionale, nationale und internationale Projekte mit den Schwerpunkten Bildung, Ausbildung sowie individuelle und berufliche Entwicklung.

Über das iRights.Lab

Das iRights.Lab ist ein unabhängiger Think Tank zur Entwicklung von Strategien und praktischen Lösungen, um die Veränderungen in der digitalen Welt vorteilhaft zu gestalten. Es unterstützt öffentliche Einrichtungen, Stiftungen, Unternehmen, Wissenschaft und Politik dabei, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und die vielschichtigen Potenziale effektiv und positiv zu nutzen. Dazu verknüpft es rechtliche, technische, ökonomische und gesellschaftspolitische Expertise.