Hannover, 17. Januar 2018

TUI setzt auf Wachstumschancen und Digitalisierung in Italien

  • Generationenwechsel bei italienischer TUI Tochter Viaggi del Turchese: Marco Amos wird neuer Managing Director
  • Langjährige Geschäftsführerin Adriana Bosco und Finanzchef Gianluigi Inzani übergeben die Leitung des Unternehmens im April

Italien gehört schon heute zu den Top 5 der europäischen Urlaubsziele bei den Kunden der TUI Group. Der weltweit führende Tourismuskonzern will hier das Kerngeschäft mit Hotels und Kreuzfahrten weiter ausbauen. Verantworten wird dies künftig Marco Amos (49), der im April neuer Managing Director der italienischen TUI Tochter Viaggi del Turchese wird. Er übernimmt das Amt von Adriana Bosco (69), die dann in den Ruhestand wechseln wird. Die TUI Group will darüber hinaus Italien als Markt erschließen, um neue Gäste für die Hotels, Kreuzfahrtschiffe und Reisen des Konzerns zu gewinnen. Damit gehört Italien zu einer Gruppe von Ländern wie Spanien, Portugal, Brasilien und China, die heute bereits Urlaubsdestinationen für TUI sind und auch als Markt für neue Kundengruppen konsequent entwickelt werden sollen. In Italien erfolgt dies sowohl im klassischen Veranstaltergeschäft als auch digital auf Basis einer Onlineplattform und durch die globale Expansion der starken Dachmarke TUI.

Marco Amos ist aktuell Projektleiter TUI Italien bei TUI Suisse. Er unterstützt seit Oktober 2017 Martin Wittwer, CEO von TUI Suisse, beim Ausbau des Geschäfts im italienischen Markt für die TUI Group und profitiert dabei von seiner langjährigen Erfahrung im Tourismus und seiner Zweisprachigkeit. „Marco Amos wünsche ich viel Erfolg bei der neuen Aufgabe und freue mich auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Wittwer.

Nach über dreißigjährigem Engagement für Viaggi del Turchese wird Adriana Bosco im April dieses Jahres die Führung der italienischen Tochterfirma der TUI übergeben und auf eigenen Wunsch in den Ruhestand wechseln. „Wir danken Adriana Bosco für ihr langjähriges Engagement. Sie hat Viaggi del Turchese aufgebaut und wesentlich dazu beigetragen, dass das Unternehmen seit Ende 2016 erfolgreich mit der Marke TUI in Italien operiert“, sagt Martin Wittwer, der zusätzlich zu seiner Funktion als CEO von TUI Suisse auch das Amt des neuen Vorstandsvorsitzenden von Viaggi del Turchese übernimmt. Ebenfalls im April wechselt Finanzchef Gianluigi Inzani (64) in den Ruhestand.

Über die TUI Group

Die TUI Group ist der weltweit führende Touristikkonzern und in rund 180 Zielgebieten der Erde aktiv. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Die Aktie der TUI notiert im FTSE 100, dem Leitindex der Londoner Wertpapierbörse, sowie im Freiverkehr in Deutschland. Die TUI Group verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 18,5 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 1,177 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern. TUI bietet für seine rund 27 Millionen Kunden, davon 21 Millionen in den europäischen Landesgesellschaften, Services aus einer Hand. Die gesamte touristische Wertschöpfungskette findet sich unter dem Dach des Konzerns wieder. Dazu gehören rund 380 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU und Robinson und 17 Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse bis zur „Mein Schiff“-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in England. Zum Konzern gehören darüber hinaus international führende Veranstaltermarken, 1.600 Reisebüros in Europa sowie fünf europäische Veranstalter-Fluggesellschaften mit rund 150 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen.

Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern unserer Unternehmenskultur. Die 2015 von TUI gegründete TUI Care Foundation setzt auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die TUI Care Foundation ist heute in mehr als 20 Ländern der Welt tätig und initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen.

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