TUI Group stärkt Präsenz auf EU-Ebene

Die TUI Gruppe hat im März 2017 ein klares Bekenntnis zur Bedeutung der Europäischen Union abgegeben, und neben Berlin nun auch ein Konzernbüro in Brüssel eröffnet. Nahe an den Entscheidungsträgern auf europäischer Ebene dran zu sein und sich rechtzeitig in die dortigen Diskussionen einzubringen, erhöht die Chance, als Unternehmen in entscheidenden Fragen, seien sie nun politisch oder regulatorisch, gehört zu werden. Auch für die Touristik spielt die Europäische Union daher eine immer wichtigere Rolle, und der Schritt der TUI als globaler, integrierter Tourismuskonzern auch nach Brüssel zu gehen, ist daher nur konsequent.

Wir wollen als TUI in Brüssel Flagge zeigen, weil mehr und mehr nationale Gesetze in den Märkten auf europäischen Vorgaben basieren. Dies zeigte sich zuletzt bei der EU Pauschalreiserichtlinie, die seit 2008 in Brüssel beraten, 2015 verabschiedet und nun in nationales Recht überführt wird. Solche Beispiele verdeutlichen, wie wichtig es ist, bereits zu Beginn eines Gesetzgebungsverfahrens präsent zu sein und mitgestalten zu können.

Von besonderem Interesse sind auch EU-Initiativen zur Förderung von Infrastruktur, Beschäftigung und Wohlstand in vielen Ländern, die häufig Zielgebiete für uns als TUI-Konzern sind. Hier wollen wir die Bedeutung der Tourismuswirtschaft und unsere Möglichkeiten als TUI deutlicher machen und so Partner der EU werden. Denn niemals kann Interessenvertretung nur als Einbahnstraße funktionieren, ganz im Gegenteil: gemeinsam mit den Entscheidungsträgern auf EU-Ebene möchten wir an der Tourismusstrategie der Zukunft mit bauen.